Integration durch Sport Benachteiligte im Verein integrieren

Integrationskoordinator Edmund Pliefke    Bild: Pressereferent Marvin Heinz
Integrationskoordinator Edmund Pliefke Bild: Pressereferent Marvin Heinz

Das Förderprogramm „Sport integriert Hessen“ geht in die nächste Runde. Es hat zum Ziel Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen mithilfe von Sport im Verein zu integrieren. Kommunen können den Antrag noch bis zum 30. April 2024 beim Land Hessen stellen. Edmund Pliefke vom Sportkreis Werra-Meißner empfiehlt jeder antragsberechtigten Kommune, sich zu beteiligen. Wir haben ihm drei Fragen gestellt.

DREI FRAGEN

Warum lohnt sich für Kommunen die Teilnahme am Förderprogramm „Sport integriert Hessen“?

Weil das sehr eine sehr einfache Möglichkeit ist, um an Geld zu kommen und so Sportvereine zu fördern und zu stärken. Außerdem kommen mithilfe des Sportcoaches Menschen in die Vereine, die sonst vielleicht außen vor bleiben.

Wie funktioniert das?

Eigentlich ganz einfach. Die Kommunen stellen den Antrag auf die Förderung. Der bewilligte Betrag für die Regelförderung liegt bei den Kommunen im Wert zwischen 6000 und 12 000 Euro, je nachdem wie hoch die Anzahl der Menschen in der Kommune ist, die regelleistungsberechtigt sind. Mit der Bewilligung wird der Förderbetrag an die Kommune ausgezahlt. Neben der Regelförderung gibt es sogar noch weitere Möglichkeiten. Der jeweilige Sportcoach ist der Ansprechpartner vor Ort. Er oder sie organisieren beispielsweise mit einem Verein ein Sportfest oder einen Fitnesskurs. Die Quittungen dafür gehen an die Kommune. Die muss dann noch die bestimmungsgemäße Verwendung überprüfen, die Quittungen erstatten und dem Land zu Beginn des Folgejahres einen einfachen Verwendungsnachweis vorlegen.

Wie sind die Rückmeldungen bislang?

Positiv. In Bad Sooden-Allendorf zum Beispiel ist Juan Jeria Naranjo schon seit einigen Jahren Sportcoach. Er ist sehr gut vernetzt und bekannt. Er nimmt auch in Arbeitskreisen der Stadt Bad Sooden-Allendorf zum Thema Integration teil. Die Zusammenarbeit dort ist mittlerweile selbstverständlich und es kommen viele tolle Veranstaltungen zustande.

Juliane Preiß, Werra Rundschau
Verantwortlich für diesen Inhalt: Sportkreis Werra-Meißner


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