Europacup und Deutsche Meisterschaft der Senioren Oldies haben nichts verlernt
Alle waren hoch motiviert aber ohne Illusionen ins Rennen gegangen, denn mit z. B. Christoph Gaisreiter (Deutschland) und Wolfgang Stampfer (Österreich) waren hochkarätige ehemalige erfolgreiche Weltcupstarter dabei. Hinz, der den Europa-Pokal der Senioren zwischen 2002 und 2009 5-mal gewonnen hatte, bewies dass er an den Lenkseilen nichts verlernt hat. Obwohl seine Startzeiten nicht mehr so überragend sind, gelangen es ihm mit zwei sauberen Läufen bei der deutschen Meisterschaft auf den 2. Podiumsplatz vorzufahren. Damit fuhr er ein besseres Ergebnis als im Vorjahr heraus und war recht zufrieden. Ihren Titel vom vergangenen Jahr verteidigten Franz Baumann/Markus Roth (WSV Oberaudorf) erfolgreich. Knapp das Treppchen verfehlten Fischer/Herrmann auf dem 4. Platz.
Für Hinz/Jöchel reichte diese gute Leistung zum 6. Platz in der Europa-Pokal Wertung knapp hinter seinem Dauerrivalen Andy Zeidler aus der Schweiz. Fischer verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr auf den 10. Platz. In die Siegerliste trugen sich Dawid Kupczyk/Krzysztof Tylkowski aus Polen ein. Der fünfmalige Olympiateilnehmer hat damit zum zweiten Mal nach 2020 den Europa-Pokal gewonnen. Zweite wurden Simon Ramp und Fabio Badraun aus der Schweiz vor den Oberaudorfern.
HBSV – Präsidentin Erica Fischbach freut sich sehr mit den Odenwälder Sportlern über diese guten Ergebnisse der „Masters“. „Schließlich sind das die Männer, die über Jahre hinweg die Fahne des hessischen Bob- und Schlittensportes hochgehalten haben. Diese kleine Gruppe, zu der auch Thomas Lang vom BRC Michelstadt und Uwe Hurych vom BC Fürth gehörten, waren in den deutschen Eiskanälen unterwegs und haben fern ab von allen Bobbahnen als lupenreine Amateure ihr Ding gemacht“ kommentierte sie das Abschneiden,“ ohne sie wäre möglichweise unser Verband nicht mehr existent und damit auch die großartigen Leistungen unserer jetzigen Generation junger Sportlerinnen und Sportler nicht möglich geworden.“